Fährtentraining

 

Wie funktioniert Fährtenarbeit?

Gibt der Hundeführer das Kommando, darf deine Spürnase loslegen: Bei der Fährtenarbeit verfolgen Hunde die Spur einer zuvor gelegten Fährte, die vom sogenannten Fährtenleger auf einem Gelände oder einer Wiese mehrere Stunden oder Minuten vorher gesetzt wurde.

Doch was genau ist eine Fährte? Fährten sind Bodenverletzungen von Lebewesen, die beim Gehen entstehen und im Erdboden unterschiedlichste Muster entstehen lassen. Auch Duftmoleküle haften an den Fährten, die von unseren vierbeinigen Spürnasen bei dieser Arbeit erfasst werden können. Eine Fährte kann aus

aufgewirbeltem oder aufgelockertem Erdboden

zerdrückten Pflanzen und

Mikroorganismen bestehen.

Für Gebrauchshunde ist die Fährtenarbeit ein fester Bestandteil ihrer Prüfung.

Fährtenarbeit mit Hund: Ab welchem Alter ist mein Hund geeignet?

Egal, ob jung oder alt, klein oder groß – die Umgebung beim Spazieren mit der Nase zu erkunden, liegt in der Natur von Hunden; daher kann dein Liebling schon als Welpe in die Fährtenarbeit einsteigen. Wichtig ist, dass du mit deinem Welpen nicht schimpfst, wenn es mal nicht klappt. Außerdem solltest du das Fährtentraining am Anfang kurz halten, um deine Spürnase nicht zu überfordern. Auch wenn Nasenarbeit Hunden großen Spaß macht, ist es gleichzeitig ganz schön anstrengend!

 

Beim Fährtentraining lernt der Hund einem bestimmten Geruch spurgetreu zu verfolgen. Der Weg ist das Ziel. Fährtentraining bildet ebenfalls eine Ausnahme im Training, weil hier der Hund alleine arbeitet – eine aufregende und spannende Arbeit für Mensch und Hund.

 

€ 250,- / Jahr (Eintritt nur nach vorhergegangen Einzelstunden )